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		<title>Wir werden einen richtigen Präsidenten haben…</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 08:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trudent_1</dc:creator>
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		<description><![CDATA[21.02.2012 Gratulation! Das ist die erste starke Tat der FDP, die ich seit Jahren erinnern kann. Der Kanzlerin in ihrer gnadenlosen Selbstverteidigungspolitik zu trotzen, ist nicht leicht. Und der junge Mann an der Parteispitze hat es gebracht – with a little help from his friends. Gut gemacht, sehr gut!Jetzt freut sich ganz Deutschland auf einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>21.02.2012</p>
<p>Gratulation! Das ist die erste starke Tat der FDP, die ich seit Jahren erinnern kann. Der Kanzlerin in ihrer gnadenlosen Selbstverteidigungspolitik zu trotzen, ist nicht leicht. Und der junge Mann an der Parteispitze hat es gebracht – with a little help from his friends. Gut gemacht, sehr gut!<br />Jetzt freut sich ganz Deutschland auf einen Mann, der nichts mehr werden muss, sondern schon alles ist, was es zu seinem Amt braucht. Vielleicht wird Deutschland wirklich ein Land, “das wir lieben können“.</p>
<p>Dr. Armin Jäkel</p>
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		<title>TruDent-Partnertreffen 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trudent_1</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Dental Summer 2012 der IFG findet vom 30. Juni bis 01. Juli in Timmendorfer Strand im Maritim ClubHotel bzw. Maritim Seehotel das diesjährige TruDent-Partnertreffen statt. Programm Partnertreffen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des <em><a title="Dental Summer 2012" href="http://www.dental-summer.de/">Dental Summer 2012 der IFG</a></em> findet vom 30. Juni bis 01. Juli in Timmendorfer Strand im <a title="Maritim ClubHotel" href="http://www.maritim.de/de/hotels/deutschland/clubhotel-timmendorfer-strand">Maritim ClubHotel </a>bzw. <a title="Maritim Seehotel" href="http://www.maritim.de/de/hotels/deutschland/seehotel-timmendorfer-strand-ostsee">Maritim Seehotel </a>das diesjährige TruDent-Partnertreffen statt.</p>
<p><em><a href="http://www.trudent.de/wp-content/uploads/2012/02/Programm-Internet-12_01_17.pdf">Programm Partnertreffen</a></em></p>
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		<title>Warum es ist wie es ist und warum es nicht besser wird</title>
		<link>http://www.trudent.de/blog/warum-es-ist-wie-es-ist-und-warum-es-nicht-besser-wird</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trudent_1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[12.01.2012 Nun ist das neue Jahr da, die neue GOZ auch. Die Öffnungsklausel ist zunächst abgewendet, wird aber spätestens dann kommen, wenn &#8211; vielleicht auf gerichtlichem Wege – eine Honoraranhebung erzwungen werden wird. Warum werden uns Zahnärzten nicht die Honorare zugestanden, die wir für gute Zahnheilkunde brauchen? Denn gute Zahnheilkunde braucht nicht nur Kompetenz und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>12.01.2012</p>
<p>Nun ist das neue Jahr da, die neue GOZ auch. Die Öffnungsklausel ist zunächst abgewendet, wird aber spätestens dann kommen, wenn &#8211; vielleicht auf gerichtlichem Wege – eine Honoraranhebung erzwungen werden wird.</p>
<p>Warum werden uns Zahnärzten nicht die Honorare zugestanden, die wir für gute Zahnheilkunde brauchen? Denn <strong>gute</strong> Zahnheilkunde braucht nicht nur Kompetenz und ein flottes Praxisambiente sondern vor allem Sorgfalt und damit Zeit und ausreichende Honorare. Sonst kann das System nicht durchhalten.<br />Ist das böser Wille auf Seiten der politisch Verantwortlichen und der Kostenträger? Oder Dummheit? Auch in deren Köpfen muss sich doch diese Logik durchsetzen.</p>
<p>Das hatte mich schon damals beschäftigt, als ich in den neunziger Jahren als Präsident der Privatzahnärztlichen Vereinigung (PZVD) die Vorstände der wichtigsten deutschen Privatversicherer besuchte, um ihnen zu erklären, warum systematische Zahnheilkunde auf hohem Niveau auch den PKV-Unternehmen Geld sparen könne. Mein Ziel war damals, diese unsägliche Praxis abzuschaffen, auf Kostenvoranschläge und Rechnungen mit langen abschreckenden Briefen an die Patienten zu antworten und Erstattungen zu kürzen.<br />Meine Gesprächspartner hielten sich damals ziemlich bedeckt, bis ich eines Tages aufgeklärt wurde. Das ging ungefähr so: <em>Mir gefällt, wie Sie persönlich Ihren Beruf auffassen und ich wäre wohl Ihr Patient, wenn Eckernförde nicht so weit wäre. Aber … wir (die PKV) wissen nichts über die einzelnen Praxen, wir bekommen nur Rechnungen mit vielen Leistungspositionen, von denen wir nicht wissen, was dahinter steht. Wir wissen weder, ob die Leistungen indiziert waren, noch ob sie überhaupt erbracht wurden. Und über die Qualität wissen erst recht nichts. Wir wissen aber, dass ein großer Teil der abgerechneten Leistungen nach kurzer Zeit erneut, und dann meist teurer als vorher, wieder abgerechnet werden.</em> Und weiter: <em>Wenn wir einfach die Rechnungen erstatten, wie von Ihnen gewünscht, müssten unsere Tarife so teuer werden, dass wir sie nicht mehr verkaufen könnten. </em></p>
<p>Peng! Das saß. Mir wurde plötzlich klar, dass Kostenträger aus langer Erfahrung ein sehr differenziertes Bild der Gesamtheit aller Zahnärzte haben, aber nicht in der Lage sind, die einzelne Praxis zu bewerten. Dass sie aber selbst irgendwie Einnahmen und Ausgaben in Balance halten und am Markt bestehen müssen.</p>
<p>Dass eine differenzierte Betrachtung zahnärztlicher Leistungen ganz anders ausfällt als die ständig wiederholte Behauptung, die deutsche Zahnheilkunde vollziehe sich generell auf höchstem Standard, weiß jeder ehrliche Praktiker, auch wenn er aus Rücksichtnahme auf Körperschaften und das vermeintliche Interesse der Zahnärzteschaft das Gegenteil behauptet. <br />Sie könnte es zweifellos sein, denn es ist alles da: intensive Forschung bei Industrie und an Hochschulen, ein geradezu ausuferndes Fortbildungsangebot, hoch qualifizierte Praxismitarbeiter, HiTec-Equipment, einfach alles – außer einem forcierten Qualitätswettbewerb.</p>
<p>Es gibt ein Kardinalproblem, das diesen Qualitätswettbewerb aushebelt. Das ist die Allgemeingültigkeit der Gebührenordnungen – gleichgültig, ob für PKV oder GKV. Schlechte Leistungen werden genauso bezahlt wie gute. Aber sie sind einfacher und viel, viel schneller zu erbringen. Und der Patient kommt demnächst wieder, weil er das nächst größere Problem hat.</p>
<p>Die zahnärztlichen Verhandlungsführer haben sich bei den Gesprächen über die GOZ sicher tapfer geschlagen, haben alles vorgebracht, was richtig und wichtig ist. Sie haben aber nicht sehen wollen, dass auf jedes Argument für höheres Honorar die Gegenseite im Stillen gedacht hat: <em>Ja, für eine gute Leistung wäre das angemessen, aber für den ganzen Schrott…Und alles bezahlen können wir sowieso nicht. </em></p>
<p>Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum Körperschaften so agieren, wie sie es faktisch tun? Ganz einfach: Vorstände werden von Mehrheiten gewählt. Und die Mehrheit der deutschen Zahnärzte will <span style="text-decoration: underline;">keinen</span> Qualitätswettbewerb, weil er offenbar nachteilig wäre. <br />Das geht aber zu Lasten derer, die sich Tag für Tag für die Gesundheit ihrer Patienten ins Zeug legen, die sich nicht mit einem Alibihandbuch zum Qualitätsmanagement begnügen, die sich keine Pseudofortbildungen aus dem Web holen, die keine Leistungstransparenz scheuen und bereit sind, für teure ZE-Arbeiten eine angemessene Garantie abzugeben.</p>
<p>Sie wissen, dass alle diese Ansätze von Zahnärztekammern so lange bekämpft worden sind, bis ihnen höchstrichterliche Urteile Einhalt geboten.</p>
<p>Es sieht nicht gut aus für die Zahnheilkunde – jedenfalls nicht für die Traditionalisten unter uns. Es sind praxisindividuelle Ansätze erforderlich, um die beschriebenen Defizite auszugleichen. Wenn Ihre Patienten wissen – nicht nur hoffen! – dass sie in Ihrer Praxis umfassend hohe Qualitätsstandards erwarten können, werden sie auch kein Problem haben, Ihre kalkulierte Honorargröße über eine individuelle Vereinbarung zu realisieren.</p>
<p> Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitarbeitern und Patienten ein gutes neues Jahr.</p>
<p>Dr. Armin Jäkel</p>
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		<title>“Vorsicht Zahnarzt“ oder &#8220;Die Never Ending Story&#8221;</title>
		<link>http://www.trudent.de/blog/vorsicht-zahnarzt-oder-die-never-ending-story</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 10:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trudent_1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[15.12.2011 Eigentlich hätte der Stern es wissen müssen: Es muss natürlich heißen: “Vorsicht Zahnärztin oder Zahnarzt“. Solche politischen Unkorrektheiten sollten wir doch langsam überwunden haben, oder? Schließlich geht doch der Gesetzgeber mit gutem Beispiel voran, auch wenn es sich in den Redebeiträgen der Bundestagsabgeordneten mehr wie ein genuscheltes “Liebe Kollegen und Kollegen“ anhört. Immerhin kann man durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>15.12.2011</p>
<p>Eigentlich hätte der <strong><em>Stern</em></strong> es wissen müssen: Es muss natürlich heißen: “Vorsicht Zahnärztin oder Zahnarzt“. Solche politischen Unkorrektheiten sollten wir doch langsam überwunden haben, oder? Schließlich geht doch der Gesetzgeber mit gutem Beispiel voran, auch wenn es sich in den Redebeiträgen der Bundestagsabgeordneten mehr wie ein genuscheltes “Liebe Kollegen und Kollegen“ anhört. Immerhin kann man durch den zweifachen Anredeansatz unterstellen, dass die weiblichen Abgeordneten sich gesondert angesprochen fühlen sollen.</p>
<p>Aber das war gar nicht mein eigentliches Thema. Der <strong><em>Stern</em></strong> hat in seiner Nummer 50 eine Untersuchung veröffentlicht, die man getrost jeden Monat in einer anderen Großstadt mit dem identischen Ergebnis wiederholen könnte. Jeder Insider weiß das. Vor Jahren hat Ökotest mit TruDent zusammen eine ähnliche Untersuchung in Frankfurt/Main publiziert. Natürlich sind Körperschaftsvorstände ihren Schäfchen geharnischte Proteste schuldig – zumal sie in den GOZ-Gesprächen nichts erreichen konnten. Da ist von “Verunglimpfung eines ganzen Berufsstandes …“ die Rede, von “tönernen Füßen“, auf denen die Untersuchung stehe, und billiger Meinungsmache.</p>
<p>Tatsächlich weiß aber jeder Zahnarzt, der sein Fach versteht – das sind natürlich alle – dass Praxen genau so unterschiedlich sind wie die Unternehmen anderer Professionen. Es kann auch gar nicht anders sein. So ist die Welt. Das Problem besteht in dieser irrealen Behauptung, die deutsche Zahnmedizin sei, bis auf die berühmten wenigen schwarzen Schafe vom Feinsten.</p>
<p>Das glauben die Kammer- und KZV-Vorstände selbst nicht – keiner! Es wird nur als schädlich für das Image <span style="text-decoration: underline;">aller</span> Zahnärzte gehalten. Ist es auch. Aber weil unsere Körperschaften sich nicht trauen, zwischen gut und schlecht klar zu unterscheiden, schützen sie die Schlechten und schaden den Guten. Immer wieder! Deshalb ist auch die neue GOZ so ärmlich ausgefallen. Sie wird nämlich von <span style="text-decoration: underline;">allen</span> gleichermaßen angewandt, auch von den Praxen, deren Behandlungsergebnisse regelmäßig und nach kürzester Zeit korrigiert werden müssen. So war es auch mit dem Qualitätsmanagement. Unsere Körperschaften wollten den faulen Kollegen Arbeit ersparen und haben zunächst <span style="text-decoration: underline;">allen</span> eingeredet, dass Zahnarztpraxen so was nicht brauchen. Inzwischen geben sie selbst eine Art Pseudo-QM heraus, bestehen aber darauf, dass eine ISO-Zertifizierung nicht nötig sei. Das geht schon wieder zu Lasten der guten Praxen, denn jetzt haben ja <span style="text-decoration: underline;">alle</span> ein QM-System (als Ordner sinnlos im Regal stehen oder als CD irgendwo herumliegen).</p>
<p>Dennoch: Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr !</p>
<p>Dr. Armin Jäkel</p>
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		<title>Satire und Realität</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 10:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trudent_1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[08.12.2011 Kennen Sie „Zippert zappt“? Täglich oben links auf der Titelseite von DIE WELT. Kommt manchmal ein bisschen bemüht daher, aber meist witzig und aktuell, und oft als echter Kracher! So heute. Es geht um den Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte, wie ihn Zippert sich vorstellen könnte. Natürlich übertreibt eine Glosse, bis hin zum erkennbar Unsinnigen. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>08.12.2011</p>
<p>Kennen Sie „Zippert zappt“? Täglich oben links auf der Titelseite von DIE WELT. Kommt manchmal ein bisschen bemüht daher, aber meist witzig und aktuell, und oft als echter Kracher! So heute.</p>
<p>Es geht um den Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte, wie ihn Zippert sich vorstellen könnte. Natürlich übertreibt eine Glosse, bis hin zum erkennbar Unsinnigen. Aber im Kern trägt sie eine Botschaft. Ich zitiere:</p>
<p><strong>„ …. Der Arzt soll auf jeden Fall sofort den Kontostand des Patienten erkennen, damit er die Behandlung darauf abstimmen kann. Er sieht auch gleich, auf welche Krankheiten der Gesundheitskartenbesitzer noch nicht untersucht wurde und ob er Latein versteht. Doch auch der Patient hat Vorteile. Nach dem dritten Praxisbesuch bekommt er Treuepunkte gutgeschrieben, die er bei Rewe oder Edeka gegen cholesterinfreie Produkte eintauschen kann, und er darf sich die Architekturzeitschriften aus dem Wartezimmer kostenlos ausleihen.<br />
Wenn die E-Karte störungsfrei funktioniert, wird der Patient bei komplizierten Operationen direkt an der Schnittstelle ausgelesen, und die Behandlungskosten werden vom Konto abgebucht, bis das Kreditlimit erreicht ist. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Die OP wird abgebrochen, und eine Hilfskraft näht den Kranken notdürftig zu, oder der Patient kann sein Konto ausgleichen, indem er einer Organentnahme zustimmt.“</strong></p>
<p>Macht doch Spaß, oder? Nun ja, witzig ist das schon. Aber es sagt auch eine Menge darüber aus, wie der heutige Medizinbetrieb in der<br />
medialen Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Dagegen stellen Ärzte- und Zahnärztekammern immer Umfragen nach dem „eigenen“ Arzt, der in der Regel gut bewertet wird. (Aber: Jemand, der seinem Arzt ein miserables Zeugnis ausstellt, sagt damit ja gleichzeitig, dass er selbst nicht alle Tassen im Schrank hat, weil er trotzdem hingeht.)</p>
<p>Das Fazit aus dieser Glosse heißt aber: (Viele) Ärzte sind primär Geschäftsleute, die mehr auf Gewinnmaximierung sehen als auf die Bedürfnisse ihrer Patienten. Das Dollarzeichen im Auge wie bei Dagobert Duck, wenn er im Geldsilo in den Goldtalern wühlt.</p>
<p>Vor wenigen Jahren wurde in Seminaren gepredigt, dass der Patient eigentlich ein Kunde sei, der eine Dienstleistung kauft, was sich zunächst nicht unlogisch anhörte. Aber ist er das wirklich? Sind Praxen so was wie Mediamärkte? Oder braucht der Patient außer der professionellen Problemlösung auch das Gefühl, dass ihm geholfen wird, eben auch Empathie? Patient heißt „Leidender“. Und er kommt in der Regel mit einem Problem, nicht mit einem Kaufwunsch.</p>
<p>Deshalb: wer seine Praxis auf Business-Center frisiert, muss sich nicht wundern, wenn Patienten sich gerieren wie im Mediamarkt und kein Verständnis dafür haben, wenn es keine Discountpreise gibt.</p>
<p>Jede Praxis hat die Patienten, die zu ihr passen.</p>
<p><em>Armin Jäkel</em></p>
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		<title>Etracker</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 10:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trudent_1</dc:creator>
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		<description><![CDATA[31.10.2011 Wöchentlich registrieren wir zwischen vier- und fünfhundert Zugriffe auf unsere Internetseite, im Monatsdurchschnitt etwa 2.000  -  mit deutlichen Spitzen mittwochs. Dabei finden sich regelmäßig auch User aus UK, den USA und Polen auf unseren Seiten. Die Anfragen kommen etwa zur Hälfte über Suchmaschinen, zu einem sehr großen Teil jedoch über die Web-Site der Techniker Krankenkasse. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>31.10.2011</p>
<p>Wöchentlich registrieren wir zwischen vier- und fünfhundert Zugriffe auf unsere Internetseite, im Monatsdurchschnitt etwa 2.000  -  mit deutlichen Spitzen mittwochs. Dabei finden sich regelmäßig auch User aus UK, den USA und Polen auf unseren Seiten.<br />
Die Anfragen kommen etwa zur Hälfte über Suchmaschinen, zu einem sehr großen Teil jedoch über die Web-Site der Techniker Krankenkasse.<br />
Auf unserer Seite angekommen, werden bevorzugt die verlinkten Zahnarztpraxen angeklickt, was darauf hindeutet, dass es suchende Patienten sind, die sich orientieren wollen.</p>
<p>Dr. Armin Jäkel</p>
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		<title>3. Oktober 2011 &#8211; vor 21 Jahren habe ich auf Hawaii die deutsche Fahne getragen</title>
		<link>http://www.trudent.de/blog/3-oktober-2011-vor-21-jahren-habe-ich-auf-hawaii-die-deutsche-fahne-getragen</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 07:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trudent_1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 3. Oktober 1990 war ich auf Hawaii, am Vorabend des Ironman Triathlon. Am späten Nachmittag war die Ironman-Parade angesagt. Die Teilnehmer des Wettkampfs marschierten nach Nationen geordnet in lockerer Formation durch Kailua Kona auf Big Island. Es gab keine großartige Organisation, am Startplatz lagen die Fahnen auf einer Mauer und warteten darauf, aufgenommen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 3. Oktober 1990 war ich auf Hawaii, am Vorabend des Ironman Triathlon. Am späten Nachmittag war die Ironman-Parade angesagt. Die Teilnehmer des Wettkampfs marschierten nach Nationen geordnet in lockerer Formation durch Kailua Kona auf Big Island.</p>
<p>Es gab keine großartige Organisation, am Startplatz lagen die Fahnen auf einer Mauer und warteten darauf, aufgenommen zu werden. Die deutsche Fahne war verkehrt herum am Stock befestigt. Ich nahm sie, wandte mich an einen Offiziellen und wies darauf hin:<br />
<em>This flag is upside down.<br />
</em><em>You&#8217;re sure?<br />
</em><em>I should know my country&#8217;s flag, shouldn&#8217;t I?<br />
</em><em>You are in the race?<br />
</em><em>Yup.<br />
</em>Ein breites Lachen erschien auf dem Gesicht des Amerikaners:<br />
<em>OK, so take it, change it and carry your flag for the parade!</em></p>
<p>Auf Hawaii waren die Nachricht und Fernsehbilder von der Feier zur deutschen Einheit schon bekannt. Deutschland war schon 12 Stunden weiter.<br />
Am Straßenrand standen Einwohner von Kona und zahlreiche Touristen, die als Zuschauer den Wettkampf sehen wollten. Als die deutsche Gruppe vorbeikam – vor mir ging ein Hawaiianer mit einem Kleinkind auf den Schultern, das ein Schild &#8220;Germany&#8221; zeigte – klatschten die Zuschauer, riefen &#8216;Germany, Germany…&#8217; und freuten sich mit uns.</p>
<p>Am historischen Tag der deutschen Einheit durfte ich unsere Fahne tragen.</p>
<p>Dr. Armin Jäkel</p>
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		<title>…und nochmal QM!</title>
		<link>http://www.trudent.de/blog/und-nochmal-qm</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 09:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trudent_1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[28.09.2011 Unsere Körperschaften sorgen wirklich gut für die Schwachen. Das muss man ihnen lassen. Weil gesamtgesellschaftlich ein Vorbeikommen am Thema &#8216;Qualitätsmanagement&#8217; nicht mehr möglich ist, haben sie vor einiger Zeit ihren Mitgliedern Light-Versionen angeboten, die als Nachweis eines praxisinternen QM-Systems dienen sollen. Gleichzeitig wurde signalisiert, dass man damit dem Gesetz Genüge tue; alles Weitere erübrige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>28.09.2011</p>
<p>Unsere Körperschaften sorgen wirklich gut für die Schwachen. Das muss man ihnen lassen. Weil gesamtgesellschaftlich ein Vorbeikommen am Thema &#8216;Qualitätsmanagement&#8217; nicht mehr möglich ist, haben sie vor einiger Zeit ihren Mitgliedern Light-Versionen angeboten, die als Nachweis eines praxisinternen QM-Systems dienen sollen. Gleichzeitig wurde signalisiert, dass man damit dem Gesetz Genüge tue; alles Weitere erübrige sich mehr oder weniger.</p>
<p>Wer also keine Lust und unwillige Mitarbeiter hatte oder es nicht besser wusste, konnte sich solcher Hilfen bedienen. Zwar waren diese Sammlungen von Checklisten, Arbeitsanweisungen und ähnlichen Vorgaben nur bedingt tauglich, eine Praxis systematisch und zielorientiert zu führen, aber das Soll war erfüllt. Nun stehen in fast allen Praxen Ordner in Regalen, oder in papierlosen Praxen liegen QM-Systeme im Rechner.</p>
<p>Inzwischen hat sich rumgesprochen, dass die Bevorratung von Anweisungen allein nicht weiterhilft. Erstens fehlt der Aspekt der zielgerichteten Unternehmensführung und zweitens der nötige Druck, sich des Systems regelmäßig und intensiv zu bedienen. Letzteres leistet die Zertifizierung, die nämlich verloren geht, wenn man das nicht tut.</p>
<p>Und die gute Botschaft? Ich habe noch keine Praxis gesehen, die ihr zertifiziertes Qualitätsmanagement nicht in höchsten Tönen gelobt hätte, nachdem sie gesehen und verstanden hat, was sie damit erreicht. Genauso ist es mir 1996 selbst gegangen. Seit dem ist meine damalige Praxis regelmäßig rezertifiziert worden – bis heute!</p>
<p>Das, was zahnärztliche Körperschaften mit ihrer jahrelangen Desinformation den guten und strebsamen Praxen angetan haben, ist unglaublich. Die systematische Nivellierung, die sich am untersten Niveau ausrichtet, ist unverantwortbar. Aber zunehmend durchschaut die betroffene Öffentlichkeit die Strategie.</p>
<p>PS: Bis Ende 2011 – also noch drei Monate lang – gibt es eine BAFA-Förderung für QM-Beratung, die immerhin bis zu 1.500 € beträgt. Sie muss aber bis Ende 2011 abgeschlossen sein!</p>
<p>Dr. Armin Jäkel</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schulung zum Parodontitis-Präventions-Programm der TK</title>
		<link>http://www.trudent.de/news/schulung-zum-parodontitis-praventions-programm-der-tk</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 10:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trudent_1</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 09. November 2011 findet von 14.00 bis 17.30 Uhr im InterCityHotel Düsseldorf eine Schulung zum Parodontitis-Präventions-Programm der TK für Mitarbeiter in TruDent-Partnerpraxen statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 09. November 2011 findet von 14.00 bis 17.30 Uhr im <a href="http://www.intercityhotel.com/Duesseldorf/arrivals">InterCityHotel Düsseldorf</a> eine Schulung zum Parodontitis-Präventions-Programm der TK für Mitarbeiter in TruDent-Partnerpraxen statt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anonymus hat geschrieben</title>
		<link>http://www.trudent.de/blog/anonymus-hat-geschrieben</link>
		<comments>http://www.trudent.de/blog/anonymus-hat-geschrieben#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 10:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trudent_1</dc:creator>
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		<description><![CDATA[14.06.2011 Im Betreff: &#8220;Ihr Schreiben v. 8.6.2011 liegt hier vor.&#8221; Ein langer Brief mit vielen Facetten. Kleine Unverschämtheiten, hohle Funktionärsfloskeln der bekannten Art und keine Courage, einen Absender hinzuzufügen. Traurige Mutlosigkeit, wenig gekonnte Ironie und der ganze Frust eines Zahnarztes – Frauen schreiben solche Briefe nicht – der sich selbst von Misserfolg bedroht sieht, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>14.06.2011</p>
<p>Im Betreff: &#8220;Ihr Schreiben v. 8.6.2011 liegt hier vor.&#8221;</p>
<p>Ein langer Brief mit vielen Facetten. Kleine Unverschämtheiten, hohle Funktionärsfloskeln der bekannten Art und keine Courage, einen Absender hinzuzufügen. Traurige Mutlosigkeit, wenig gekonnte Ironie und der ganze Frust eines Zahnarztes – Frauen schreiben solche Briefe nicht – der sich selbst von Misserfolg bedroht sieht, aber aus seiner Haut als Funktionär nicht raus kann. Woher ich das weiß? Ich weiß es nicht, habe aber meine Vermutungen. Die einschlägigen Parolen kommen mir ziemlich bekannt vor: &#8220;…ins Massengrab des Staatssozialismus einfahren.&#8221; Die Diktion des Briefs lässt sogar ein Bild vor Augen entstehen. Mir ist, als habe ich den Autor schon häufiger gehört und seine Pamphlete gelesen.</p>
<p>Der Brief endet mit &#8220;Hochachtungsvoll&#8221; und &#8220;Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.&#8221;  Wie???  Gültig? Ein anonymes Schreiben? Die Briefmarke in München (!) abgestempelt, um Spuren zu verwischen? Meine Herren!</p>
<p>Armer Anonymus! Ich tu doch niemandem was. Aber wahrscheinlich wollen Sie sich nicht die Chance verscherzen, irgendwann bei TruDent anzuklopfen. Hätten Sie auch so gekonnt, denn wir sind nicht nachtragend.</p>
<p>Unser Auswahlkriterium ist ganz einfach: <strong>Nur die Guten! </strong></p>
<p>Dr. Armin Jäkel</p>
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